Ernährung

Futter für Mongolische Rennmäuse:

Achtung! Rennmäuse dürfen sehr viel fressen, aber lange nicht alles. Ganz wichtig ist, dass sie Ihnen auf gar keinen Fall einen Salzleckstein zur Verfügung stellen. Mineralsteine können Sie ihnen gerne anbieten, sie werden ihn nutzen, wenn sie Mineralien benötigen. Es ist durchaus möglich, dass die Renner den Mineralstein nutzen um sich daran auszutoben. Sie werden den feinen Mineralsand dann unter der Einstreu wieder finden. In diesem Falle bieten Sie ihnen eine Weile keinen Stein an.
Rennmäuse bis zu 12 Wochen dürfen nur sehr wenig Feuchtfutter erhalten. Meine Rennmäuse wachsen von Anfang an mit Karotte, Gurke, Tomate und Paprika auf. Von den Tomaten bitte die Kerne und das Tomatengrün entfernen, da diese für die kleinen Nager giftig sind.

Grundfutter können Sie folgendermaßen herstellen:
1 kg Meerschweinchenfutter mit 1 kg Wellensittichfutter mischen. Wenn Sie nun zusätzlich pro Maus täglich ein Stück Karotte, Apfel und Paprika anbieten, dann leben die Mäuse bereits sehr gut. Nun noch ab und zu einen Sonnenblumenkern, Kürbiskern, Walnuss oder Haselnuss und die Maus ist sehr glücklich. Auch etwas Haferflocken dürfen Sie den Rennmäusen anbieten. Viele Gemüsesorten kann man ihnen anbieten – bitte aber nichts Blähendes wie Kohl. Bei den Rennern gilt es wie in jeder Ernährung von Allem ein bisschen, von nichts zu viel. Heu sollten Sie den Rennern auch immer anbieten. Kräuter sind für sie ebenso wichtig und nehmen gerade bei Krankheiten sehr hohen Stellenwert ein. Bei Kräutern ist es möglich verschiedene Teesorten wie Pfefferminztee, Kamillentee, Hagebuttentee etc. anzubieten. Natürlich nicht den aufgebrühten Tee sondern geben Sie einfach einen Teebeutel ohne Klammern (falls vorhanden vorher entfernen) ins Aquarium bzw. Terrarium und die Mäuse danken es Ihnen mit guter Gesundheit. Und nicht vergessen, die Mongolischen Rennmäuse leben nicht in der Wüste – sie benötigen dringend täglich Wasser. Sie können auch gerne Grassamen in einem Blumentopf auf der Fensterbank anpflanzen, das wachsende Gras dürfen Sie den Rennern auch anbieten.

Untenstehend mal ein Auszug, was Renner alles fressen dürfen (eine genauere Ernährungsliste können Sie auch auf vielen anderen Züchterseiten und auf dem größten deutschen Rennmausforum www.rennmaus.de finden) – eine detailliertere Aufstellung folgt später noch:
Apfel
Aprikose
Bachflohkrebse – nicht jede Maus frisst sie
Banane – nur ganz wenig wegen Verstopfungsgefahr
Basilikum
Birne
Blattspinat nur sehr wenig
Brennnessel oder Brennnesselheu
Broccoli wenig
Chicorée
Chinakohl
Endivien
Erdbeere
Feldsalat
Fenchel
Gras
Gurken
Heimchen oder Heuschrecken für den tierischen Eiweißbedarf – mir sind Mehlwürmer lieber
Himbeere
Kaki
Kamille – nur die Echte
Keimfutter
Kürbis – aber bitte keinen Zierkürbis
Kürbiskerne wenig da Dickmacher
Litschi
Löwenzahn
Magerquark oder Naturjoghurt für den tierischen Eiweißbedarf
Mehlwürmer für den tierischen Eiweißbedarf
Melisse
Melonen ohne Kerne
Möhren
Nüsse dürfen nur in geringen Mengen gegeben werden – Dickmacher
Paprika
Pfefferminze
Pflaume
Rosinen sehr wenig
Salbei
Sellerie
Sonnenblumenkerne – wenig da Dickmacher
Sonnenhut
Tomatenfleisch – kein Grün, das ist giftig für die Renner
Trauben

Zweige von allen Obstbäumen sind für die Zähne der Rennmäuse sehr wichtig

Bei einem ca. 1stündigen Spaziergang mit dem Hund kann man nebenher auch einen solchen Graskranz basteln: